Hauptmenü
KULTUR > Erstfeldertal
Abgetrennt vom landwirtschaftlichen Gut Kleeberg steht am Alpbach eine mit dessen Wasser betriebene Sägerei mit Umschwung. Sie wird heute in der Freizeit vom Sohn des Erbauers, Hans Wipfli- Zieri, Silenen betrieben. Aus Einzelteilen verschiedenster Herkunft von Josef Maria Wipfli- Planzer [1903 -1971] zusammengestellt, war ihr vorheriger Einsatz und Standort der untere Stutz. 1937 erteilte ihm der Kanton Uri für den Wasserbezug aus dem Alpbach die notwendige Konzession, bevor die Sägerei mit dem viel beachteten Wasserradantrieb 1953/54 im Kleeberg einen neuen Standort erhielt. (Abgang Kleeberg 1682 m2 zu H B 1104 des Wipfli JM. 1969/ Amtsblatt)
Mehrere „g’wandete“ Einfamilienhäuser tragen den Stempel J.M. Wipfli, (Zunahme Lunz) andere wiederum wurden auf der Sägerei gemäss Holzliste zugeschnitten.
Unter anderen: Haus Restiberg, Haus Talweg 1, Haus Bodenberg, Haus Schopfen, Haus unterer Stutzberg, Haus Mettlen, Haus Oberberge, Haus Talberg, z’ Walkers, Stall im Gregoren Bärgli, Haus Püntener, Fraumatt, Haus Spätach A. Wipfli.
Der Zunahme „Lunz“ erklärt sich mit einem Eintrag im Gemeindearchiv Erstfeld von 1820: „Leonzi Wipflis Anteil Stegmätteliberg“.
LEONTIUS/LEGONTIUS, Bischof von Trier, hl., nach 419-446/47. - L. amtierte vor der Mitte des 5. Jahrhunderts als Bischof von Trier; sein Vorgänger Mauricius (s.d.) ist 419 bezeugt, sein Nachfolger Severus (s.d.) 446/47. Der Pontifikat von L. fällt in eine Zeit, in der sich die römische Herrschaft in Trier nach den vier Eroberungen der Stadt zwischen 410 und 435 wieder konsolidierte. Nur eine - sehr wichtige - zeitgenössische Quelle beleuchtet die Amtsführung von L.: In einem Brief an die Bischöfe der Kirchenprovinz Vienne verurteilte Papst Leo I. 445 die Einmischung des Bischofs Hilarius von Arles in die Angelegenheiten einer fremden Kirchenprovinz (Kirchenlexikon).
Josef Maria Wipfli- Planzer
1903 -1971