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KULTUR > Erstfeldertal
Glatt Stock, 3048 m
Glatter, flacher Bergrücken. Getrennt vom kleinen Spannort, zieht sich liegt der lang gezogene glatte Felsrücken des Glatt Stocks gegen Osten. Gegen das Meiental fallen seine nach Süden gerichteten Wände senkrecht ab.
1908: Erste Begehung über den Westgrat, A. Keller AACZ.
Blick über den Glattstock, gegen
das kleine Spannort mit seiner
Schneehaube und den
bizarren Falkentürmen.
In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 1961 löste sich am Kleinsten Spannort eine grössere Felsmasse.
In mehreren Phasen stürzten über eine Million Kubikmeter Gestein auf Nidersurenen, unterhalb der Alp Stäfeli ab. Mit ungeheuerer Wucht zersplitterte das Kalkschiefergestein nach dem Absturz und begrub den vorderen Teil der Alp Nider Surenen.
Auf der Hanggegenseite wurde durch den Druck einige hundert Meter hoch alle Vegetation vernichtet. Der Felssturz umfasste den W- Gendarmen des Kleinsten Spannorts, der auf den schwarzen, nordwärts einfallenden Opalinusschiefertonen, welche von der hellen Dolomitenbank des Trias unterlagert sind, abrutschte.
Nach jenem Felssturz hielt man von den grotesken Türmen des Falkenturms manierlich Abstand und die Routen durch die Südwand sind nicht mehr begehbar.