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KULTUR > Erstfeldertal
Bergheimetli
Obgleich die Bergheimwesen im tief eingeschnittenen Erstfeldertal unterschiedliche Strukturen aufweisen, sind ihnen die Arbeitsintensität der Bewirtschaftung und der private Besitz gemeinsam. Höhenlage, Topographie, Bodenverhältnisse und teilweise schwierige Oberflächengestaltungen prägen in dieser Gebirgsnatur die landwirtschaftliche Nutzung. Die eher kleinbäuerlichen Strukturen ergeben die Ausrichtung auf Viehwirtschaft, vor allem auf Rindviehhaltung. Aufgrund der natürlichen Voraussetzungen sind die Schafhaltung und teilweise auch die Ziegenhaltung im Vormarsch. Ganzjährig bewohnt und mit einer geteerten Strasse erschlossen ist das Tal noch (2009)bis ca. 800 m. Verschiedene Jahreszahlen und Inschriften an Gebäuden, Giltsteinofen und Steinen weisen auf eine jahrhundertlange Besiedlungsgeschichte hin. Während die Erschliessungsstrasse bis Aemmeten- Wilerli geteert ist, durchzieht ab dem Schwybogen eine Naturstrasse die Güter bis oberhalb Bodenberge. Die einstige Bewirtschaftungsart mit Aufhirten des im Sommer eingebrachten Heues durch Grossvieh im Spätherbst- Winter, ist praktisch verschwunden. In der Regel besitzen die Bauern neben ihren [Tal] Berg zumeist ein zweites Heimet, das Talgut. Das gesammelte Heu wird heute mit Landwirtschtsfahrzeugen oder anderen Transportmitteln ins Talgut gebracht und dort verfüttert.
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"Binis (Furrer)
Bodenberge"
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Rüteliberg
(Oberrüteli)
Aemmeten
(Hellberg)
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