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KULTUR > Erstfeldertal
Kröntenhütte - Älpli Griess - Brusti
Von der Kröntenhütte steigt man auf dem Hüttenweg hinab zum Fulensee und weiter durch den Fulfad bis in den Talgrund „uff den Gründen“. Dort verlässt man den Hüttenweg und steigt östlich der Schlosslauwi im Zickzack entlang der weiss-blau-weissen Markierungen bis ca. 1860 m zum Hoch Biel auf. Ein gut sichtbares Band ermöglicht den Zugang von Osten her über Pt. 1912 zum Geröllfeld des Älpli. Durch dieses steigt man rechts haltend (evtl. Schneereste) hinauf bis zu einer Rampe (2130 m) und folgt den Fixseilen Richtung Älpliplatte. Das ansteigende Band führt am Fusse eines Felsriegels ostwärts und ist mit mehreren Fixseilen abgesichert. So erreicht man Pt. 2219 und steigt auf einer Grasnase in der Falllinie wiederum gesichert bis ca 2400 m auf. Hier dreht man nach Nordwesten ab und zielt mehr oder weniger in direkter Linie auf den Sattel der Älplilücke. Felsige Passagen und feinsplittriges Geröll aus Kalkschiefer leiten hinauf zum gut sichtbaren Steinmann ca. 40 m östlich des tiefsten Punktes in die Älplilücke (2531m).
Der Abstieg NNW - Richtung Guggital ist weiss-blau-weiss markiert (Vorsicht bei Schneefeldern). Auf der Höhe von ca. 2400 m steigt man durch eine offene und nur mässig steile Flanke über mehrere Felspassagen hinab gegen Landeggen zum Hinter Angi (ca. 2050 m). Die geschützten Edelweiss lassen wir stehen und folgen dem Weg durch das Guggital, queren auf ca. 1560 m den Bach und erreichen mühelos den hinteren Waldnachterboden. Nach dem langen Weg durch die die ebenen Alpweiden entscheiden wir in der Nähe des Stausees Waldnacht beim Bachhüttli über den Weiterweg. Um die Seilbahn Brusti- Attinghausen zu erreichen, sind rund 150 Höhenmeter Aufstieg zu überwinden. Wir können auch den Abstieg durch den Viehweg nach dem Oberwiler unter die Füsse nehmen und weiter zur Bergstation der Wilerli Seilbahn wandern. Wer noch nicht genug hat, dem steht der Abstieg durch die Waldungen des „Titschi“ nach dem Erstfeldertal als Dessert zur Verfügung
Wanderzeit: Kröntenhütte- Älplilücke: 3 ½ - 3h 45`h
Älplilücke- Stausee Waldnacht – Brusti: 2 ½ - 2h`45
Höchster Punkt: 2531 m
Trotz Fixseilen ist Trittsicherheit absolut erforderlich.
Schwierigkeit: Alpine Route
weiss-blau-weiss
Ausgesetzter Aufstieg über die
Älpliplatte.
Karte 1: 25'000
1191 Engelberg
Wanderkarte Uri:
Blatt Maderanertal